Information zu Gefährdungsbeurteilung, Explosionsschutzdokument, Betrieb und Prüfungen von Arbeitsmitteln

Arbeitsbedingte Unfälle und Erkrankungen belasten nicht nur die Betroffenen und ihre Familien. Sie belasten ebenso die Betriebe durch Störungen des Arbeitsablaufes, mindern die Prozessleistungen, verursachen zusätzliche Personalkosten und können Haftungsansprüche an Unternehmer und Mitarbeiter nachziehen.

Insbesondere Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheits- und Gefahrstoffverordnung regeln dazu, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen zu sichern und zu verbessern. Grundlage zielgerichteter Maßnahmen ist eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen durch Tätigkeiten, Anlagen und Stoffen. Dies erfordert Kenntnisse über Ursachen, Arten und Wirkungen der Gefährdungen sowie über die Beurteilungskriterien.

Die Gefährdungsbeurteilung bildet im Konzept einer systematischen Prävention die Grundlage für einen wirksamen betrieblichen Arbeitsschutz zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit. Dies ist auch eine Voraussetzung dafür Arbeitsmittel, Arbeitsstoffe, Arbeitsverfahren, Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe so auszuwählen oder zu gestalten, dass technische Mängel, Organisationsmängel und Fehlverhalten verringert oder beseitigt werden.

Gefährdungsbeurteilungen, Explosionsschutzdokumente sind also Ermittlungs-, Umsetzungs- und Nachweis-Werkzeuge, um Risiken zu erkennen und zu bewerten, Gefährdungen zu vermeiden, Störungen zu verringern und die Qualität der Führungspflichten Planen und Überwachen zu verbessern. Das Vorgehen hilft zu entscheiden, wo und in welchem Umfang und mit welcher Dringlichkeit welche technischen, organisatorischen oder persönlichen Schutzmaßnahmen bzw. Prüfungen und Unterweisungen erforderlich sind. Die Informationen über die Ergebnisse der Beurteilung und über die Maßnahmen unterstützen den Beschäftigten, sich sicherheits- und gesundheitsgerecht zu verhalten.

Die konsequente Umsetzung dieser Rechtspflichten ( wichtige Übergangsfristen 31.12.2005 beachten ) führt zur Risikoreduzierung für Unternehmer und Beschäftigte. Damit zur Vermeidung von Gefährdungen, zusätzlicher Ausfallkosten, möglicher Schadenersatzansprüche von Geschädigten, Entfall des Versicherungsschutzes, sowie Bußgelder bzw. Strafverfahren durch die Behörden.

Die gesetzliche Basis für die Gefährdungsbeurteilung bilden insbesondere Arbeitsschutzgesetz, Geräte- und Produkte-Sicherheitsgesetz, sowie Betriebssicherheits- und Gefahrstoff-Verordnung, hierzu die wichtigsten Rechtstextauszüge :

W.K. Staiger ist geprüfte Fachkraft für Arbeitssicherheit SCC und EOQ Auditor OHSAS, bei Interesse wird er Sie kontaktieren,
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